FAQ

Biometrie

Die Biometrie zählt zu den sichersten Authentifikationstechniken. Neben der Anwendung im Zeiterfassungssystem wird der Fingerabdruck immer häufiger für Alarmanlagen und Sicherheitssysteme in privaten Häusern und Firmen genutzt. Dabei lässt sich die Zugangsberechtigung personalisieren und durch die Identifikation mit dem Abdruck des Fingers vergeben. Nur berechtigte und im System gespeicherte Personen erhalten Zugang, indem sie ihren Finger zur Identifizierung einsetzen und vom System erkannt werden. Alternativ lässt sich dieses System mit der Stimmausgabe oder einem Passwort koppeln, wodurch die Sicherheit erhöht und Fremdbegehungen generell ausgeschlossen werden. Moderne Alarmanlagen mit Eingangskontrolle basieren auf biometrischen Daten und der Einzigartigkeit des menschlichen Fingerabdrucks.

Domain Name System

DDNS steht für Domain Name System, die Möglichkeit der dynamischen Aktualisierung der DNS. Unter der Abkürzung DynDNS wird beim Computer oder der netzfähigen Alarmanlage nach Zuweisung einer neuen IP eine automatische Änderung des Domaineintrags vorgenommen. Die Technik ist durch diese Methode jederzeit für verfügungsberechtige Personen erreichbar, auch wenn diese die IP des Geräts nicht kennen. Im heimeigenen Netzwerk oder im Firmennetzwerk implementierte Alarmsysteme verfügen über die Automatisierung der Algorithmen und sind daher ohne die Kenntnis zur eigenen IP Adresse erreichbar. Mit dieser Praktik ist die Erreichbarkeit der Geräte gewährleistet und ein Update zieht beispielsweise keine Ausfallzeiten oder Fehlinformationen nach sich.

Dome-Kamera

Eine Dome-Kamera wird im Regelfall in Kombination mit einem videobasierten Sicherheitssystem verwendet. Neben der hohen Aufzeichnungs- und Übertragungsgeschwindigkeit von Speed-Dome-Kameras ergibt sich ein weiterer Vorteil daraus, dass es sich um praktisch unzerstörbare und vor Vandalismus geschützte Technik handelt. Die Kuppel über der Kamera ist halbrund und aus getöntem Kunststoff gefertigt. Die Kamera selbst ist durch einen Motor schwenkbar und neigbar, wodurch sie vorwiegend auf größeren Arealen im Außenbereich eingesetzt wird. Einbrecher erkennen durch die getönte Kuppel nicht, in welche Richtung die Kamera zeigt und welcher Bereich aktuell im Fokus ist. Durch ein Speed-Dome Modell entfällt die Anschaffung mehrerer eingesetzter Kameras.

File Transfer Protocol

FTP steht als Abkürzung für File Transfer Protocol und bezeichnet ein Protokoll zur Übertragung von Daten im Internet. Der Internet-Dienst wird von unterschiedlichen Anbietern präsentiert und bietet die Möglichkeit, den Up- und Download von Daten sicher und verschlüsselt vorzunehmen. Bei der Verwendung von Alarmanlagen werden Daten über einen speziellen FTPserver übertragen und für die Einsichtnahme und Verwendung durch den Nutzer gespeichert. Das Dateiübertragungsverfahren wurde im Jahr 1985 zum ersten Mal bekannt und wird seitdem für alle Downloads und Uploads von der Festplatte ins Internet und umgekehrt verwendet. Das Netzwerksprotokoll findet bei allen IP Netzwerken Verwendung und steht für verschlüsselten Datentransfer.

GSM

GSM ist die Abkürzung für Global System for Mobile Communications und bildet den Standard für volldigitale Mobilfunknetze. Neben dem Telefonsystem und Gesprächen über das Mobiltelefon wird dieser Standard auch für leitungs- und paketvermittelte Übertragungen von Daten genutzt. Später integrierte Erweiterungen wie HSCSD und GPRS ermöglichen eine schnellere und sicherere Datenübertragung. Mit Einführung dieses Standards wurde die analoge Telefonie via ISDN völlig abgeschafft, so dass heute jeder Netzteilnehmer flexibel und ortsunabhängig kommunizieren kann. Auch Alarmsysteme funktionieren mit diesem Standard und benötigen daher bei ihrer Implementierung im WLAN Netzwerk keine Verkabelung mit der Telefonanlage oder mit dem Router der das Internet „verteilt“.

H.264

Bei H.264 handelt es sich um einen Standard zur Kompression von Videos. Es gibt bereits einige Nachfolger, doch die H.264/MPEG-4 AVC Technik ist weiter von Bestand und zeichnet sich mit durchaus positiven Eigenschaften aus. Durch die Blockunterteilung in 4×4 bietet der Standard in der Videokompression einige Vorteile. Bilder im MPEG-4 Format haben sich längst etabliert und spielen in Aufzeichnungen von IP-Kameras und Videotechnik eine sehr wichtige Rolle. Im Bereich Sicherheitssysteme steht der Standard im Fokus und führt zu gestochen scharfen und gut komprimierten Bildern, die in Echtzeit übertragen oder für Videoaufzeichnungen über einen Netzwerkrecorder eingesehen werden können.

High Dynamic Range Image

High Dynamic Range Image – kurz HDRI steht für ein Hochkontrastbild in Form einer Rastergrafik, die bei enormen Helligkeitsunterschieden eine detaillierte Wiedergabe ermöglicht. Bei Alarmsystemen mit Kameraübertragung und Aufzeichnung sind HDR-Bilderoptimal, da diese sowohl bei Tag als auch in der Nacht eine optimale Erkennung ermöglichen. Bei dieser Aufnahmequalität handelt es sich um eine echte Innovation, die bisher vor allem in der Medizin und Computerbranche Verwendung finden. Da sich die hochauflösenden und kontrastreichen Rasterbilder durch ihre Deutlichkeit auszeichnen, findet die Technologie in der Sicherheitsbranche immer häufiger Verwendung. Das Verfahren wird mit 3D Technik durchgeführt und überzeugt durch seinen sehr hohen Dynamikumfang.

IEEE 802.11

IEEE 802.11 ist der Standard, der in der Kommunikation von Funknetzwerken vorherrscht und sowohl für Wi-Fi wie für WLAN bindend ist. Die erste IEEE-Norm für Funknetze wurde im Jahr 1997 herausgegeben und gilt als Basis für den Standard im heutigen Wireless LAN Netzwerk. Durch IEEE wird der Mediumszugriff spezifiziert und dabei die physische Schicht für lokale Funknetzwerke einbezogen. Der Standard hat sich weltweit verbreitet, wodurch der Einsatz unterschiedlicher Geräte in den Funknetzwerken verschiedener Länder problemlos und herstellungslandunabhängig funktioniert. Bei neuen modernen Kanalleitungen ist heute eine Übertragung mit bis zu 600 mbit/s möglich, die für alle IEEE-fähigen Endgeräte gilt.

Local Area Network

Local Area Network – kurz LAN genannt ist die Bezeichnung für ein lokales Netzwerk, das für Unternehmen und Heimnetze gleichermaßen interessant ist. In seiner Ausdehnung übertrifft es das Ethernet, wobei es die Reichweite globaler Netzwerke nicht erreicht und somit eher im kleinen Rahmen Verwendung findet. Im Bezug auf im Heim- oder Gewerbenetzwerk integrierter Sicherheitstechnik hat sich diese Technologie etabliert und ist durch ihre Verlässlichkeit und Funktionsstärke bekannt geworden. Die Geschwindigkeit der Übertragung hängt beim Local A Network von der Beschaffenheit der Leitungen und damit von der Durchlassgeschwindigkeit von Daten ab. Glasfasernetze bieten aktuell die beste Performance für LANgebundene Unternehmens- und Heimnetzwerke.

Open Network Video Interface Forums

ONVIF steht für Open Network Video Interface Forums und heißt auf Deutsch Offenes Forum für Netzwerk-Video Schnittstellen. Bei IP-Kameras findet diese Technologie sehr häufig Verwendung, da sie über die Schnittstellen eine offene Kommunikation der einzelnen Geräte untereinander ermöglicht. Dieser Standard bringt für Kameras im WLAN Netzwerk einige Vorteile, da die Kommunikation aller Geräte mit diesem Standard herstellerunabhängig und problemlos erfolgt. Anwender dieser Technik sind nicht an proprietäre Optionen gebunden, sondern können eine diesbezügliche Kamera mit allen Komponenten mit gleichem Standard verbinden und sich der Funktionalität sicher sein. Die Funktion ist auch dann gewährleistet, wenn der Hersteller seine Dienste vollständig abstellt.

Peer-to-Peer

Peer-to-Peer steht als Bezeichnung für die Querkommunikation beziehungsweise eine Rechner-Rechner-Verbindung. Auch bei Alarmsystemen ist P2P eine häufig genutzte Technik, die in Form einer Gleichstellung aller Komponenten im Netzwerk funktioniert. Die Gleichstellung im Netzwerk empfiehlt sich, wenn Sie verschiedene Alarmsysteme über ein Netz laufen und beispielsweise über einen Netzwerkrecorder aufzeichnen lassen. Das Herzstück ist ein zentraler Server, auf dem alle Daten zusammenlaufen. Videodateien werden so direkt auf den Server übertragen und können von jedem im Netzwerk integrierten Endgerät allerorts abgerufen werden. In der Sicherheitstechnik wird diese Praxis sehr häufig genutzt und ermöglicht Ihnen die Einsicht in Echtzeit oder Aufzeichnungen per Smartphone.

PIR-Sensor

Ein Pyroelektrischer Sensor, auch PIR-Sensor genannt ist ein Halbleitersensor, der für die Detektion von Temperaturveränderungen eingesetzt wird. In der Alarmtechnik ist die pyroelektrische Sensorik eine Innovation, durch die anhand von Wärme erkannt wird, ob sich eine unbefugte Person auf dem Grundstück befindet. Dabei reagiert die Sensorik nicht auf ein zeitlich bestimmtes Temperaturniveau, wodurch die zuverlässige Messung einer Veränderung gewährleistet ist. Die Erkennung der Temperaturänderung wird in elektrischer Spannung angegeben. Bei Alarmanlagen bedeutet das, dass die Körperwärme eines potenziellen Einbrechers zu einer Veränderung der Temperatur und damit zu einem Signal auf dem Smartphone oder zu einer Alarmübertragung an den Sicherheitsdienst führt.

Power over Ethernet

PoE – Power over Ethernet bezeichnet die steckdosenunabhängige Stromversorgung von Geräten über das Ethernet Netzwerk. Einbezogen werden können alle Geräte, die netzwerkfähig und somit im Ethernet integrierbar sind. Für die Stromzufuhr wird ein Kabel mit acht Adern angeschlossen, welches ein eigentlich notwendiges Kabel zur externen Stromzufuhr ausschließt. Jedes Ethernet Gerät bezieht seine Energie über das Datennetz, in welches neben den Signalen für Daten Strom eingespeist wird. Alarmanlagen und ihre einzelnen Komponenten werden häufig auf diesem Weg mit Energie versorgt, so dass eine völlig kabellose Inbetriebnahme möglich ist. IP-Kameras und Bluetooth Endgeräte werden auf diesem Weg über WLAN Zugangspunkte mit Strom gespeist.

PTZ-Kameras

PTZ-Kameras sind seitlich, aber auch nach oben und unten beweglich. Dabei steht das P für PAN (Schwenken), das T für TILT (neigen) und das Z für die Zoomfunktion der Kamera. Durch ihre Funktion nehmen die Kameras bewegliche Objekte ins Visier und ermöglichen die Vergrößerung einzelner Bildausschnitte für eine umfassende Identifizierung der Geschehnisse. In der Live-Überwachung spielt PTZ eine übergeordnete Rolle und gibt die Sicherheit, dass sich Veränderungen auf dem Grundstück in Echtzeit und in aller Deutlichkeit erkennen lassen. Für die Überwachung größerer Bereiche finden diese Kameras sehr häufig Anwendung, auch wenn sie nicht alle Bereiche gleichzeitig überwachen und sichern können.

QR-Code

Als QR-Code wird ein zweidimensionaler Code bezeichnet, der als Markenbegriff geschützt ist. Quick Response – zu Deutsch schnelle Antwort – wurde im Jahr 1994 von Denso Wave aus Japan entwickelt und findet heute in vielen Bereichen Verwendung. Das äußerst robuste und fehlerfreie Verfahren basiert auf einer automatischen Korrektur, die sich im Bereich Sicherheitstechnik als hilfreich und effektiv erweist. Im Bereich der Zeiterfassung und bei Code-basiertem Einlass in Firmen oder Häuser findet diese Form der Codierung aufgrund ihrer sicheren Eigenschaften häufig Anwendung. Bei Alarmanlagen mit Einlasscode greifen viele renommierte Hersteller auf diese Methode zurück und bedienen sich einer innovativen und automatisch fehlerkorrigierenden Technik.

SD-Karte

Eine SD-Karte ist ein sicheres digitales Speichermedium, das auf dem Prinzip der Flash-Datenspeicherung aufbaut. Bei Alarmsystemen dient diese Speicherkarte der Aufzeichnung von Geschehnissen und ermöglicht durch die Erstellung eines Netzwerks den Zugriff auf alle Daten mit allen im Netzwerk integrierten Geräten. Ein Vorteil der Karte ist die Tatsache, dass Sie diese in alle kartenlesenden Geräte einlegen und die Daten somit sicher und zuverlässig verwerten können. Digitale Speichermedien spielen bei Alarmsystemen eine übergeordnete Rolle und werden häufiger als ein Netzwerkrecorder für Aufzeichnungen und deren weitere Verarbeitung eingesetzt. Die Karte wurde im Jahr 2001 entwickelt und wird seitdem als digitaler Speicherplatz genutzt.

Wi-Fi

Mit Wi-Fi wird ein Firmenkonsortium bezeichnet, das jedes Gerät mit Funkschnittstellenzertifiziert und im eigenen Netzwerk installieren lässt. Eigentlich handelt es sich bei dieser Bezeichnung um einen Kunstbegriff, der an Hi-Fi angelehnt und für einen Bereich des WLANverwendet wird. In einigen Ländern wird der Begriff als Synonym für W-LAN verwendet. Eine Wi-Fi Alliance nach IEEE-802.11 Standard steht für die Zertifizierung der Geräte, während W-LAN das Funknetz in dem die Geräte betrieben werden beschreibt. Konkret sind diese Bezeichnungen nicht das Selbe, auch wenn die Begriffe in der Vermarktung gerne miteinander kombiniert und als gegenseitige Synonyme für Kabellos-Netz genutzt werden.

Wide Dynamic Range

WDR – Wide Dynamic Range – bezeichnet einen Sensor, der die Bildqualität bei schlechtem oder extremen Licht optimiert. Diese Technik schafft Möglichkeiten, Aufzeichnungen und bildliche Darstellungen auch bei hohen Kontrasten und sehr schwierigen Lichtverhältnissen zu perfektionieren und selbst kleinste Differenzen sichtbar zu machen. In der Netzwerk-Kameratechnik werden helle Bereiche abgedunkelt und dunkle Bereiche erhellt, so dass die Aufzeichnungen auf der Speicherkarte klare strukturelle Unterschiede aufzeigen und die Erkennung von Personen ermöglichen. Vor allem in der Gesichtserkennung hat sich diese Sensorik etabliert und allein aus diesem Grund bei Alarmanlagen durchgesetzt. Das Gesamtbild wird aus den einzelnen Bildausschnitten in bester Qualität direkt digital zusammengesetzt.

Wireless Local Area Network

Beim W-LAN handelt es sich um die Abkürzung für Wireless Local Area Network, was auf deutsch drahtloses lokales Netzwerk heißt.
Es ist ein Funknetz, mit dem kabelloser Internetzugriff möglich ist und über den Computer, ein Laptop, das Smartphone und Funkalarmanlagen genutzt werden kann. In anderen Ländern wird dieses Funknetz als Wi-Fi bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die selbe Technik, die lediglich unter einer anderen Bezeichnung vermarktet wird. Ist eine Alarmanlage kabellos installierbar, funktioniert sie auf dieser Basis und kann problemlos im hauseigenen Netzwerk integriert werden. Ein kabelgebundener Anschluss der einzelnen Komponenten ist durch die Eigenschaften des WLANs nicht notwendig.

WPA2 - Wi-Fi Protected Access 2

WPA2 ist die Kurzform für Wi-Fi Protected Access 2 und bezeichnet den Sicherheitsstandard für das Funknetz im WLAN Segment. Dabei handelt es sich gezielt um eine Anwendung der Verschlüsselung die nach IEEE 802.11i erfolgt und das Netzwerk in seiner Gesamtheit sicher macht. Bei Alarmsystemen im hauseigenen Netzwerk und mit Verfügbarkeit über das Smartphone ist dieser Sicherheitsstandard fester Bestandteil aller Funkverbindungen und Übertragungen. Der moderne und hochsichere Verschlüsselungsprozess schließt Fremdzugriffe aus und gibt Ihnen die Gewährleistung, dass nur Zugriffsberechtigte in Ihr System einsehen und darauf zugreifen können. Wichtig: Alle WLAN fähigen Geräte arbeiten mit diesem Standard der verschlüsselten sicheren Funkverbindung.

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